Archive of the Ephemeral. Thinking, Practicing, Networking

Published on November 1st, 2018


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Die Frage der Zukunft von Performancekunst ist an die Zugänglichkeit von Dokumenten und Artefakten derselben, ihre Archivierung und Geschichtsschreibung sowie die aktive Praxis und Weiterentwicklung gebunden. Das Symposium das von PANCH, dem Performance Art Network Schweiz organisiert wird, fragt aus einem künstlerisch motivierten Standpunkt heraus nach dem Stand der Dinge in der Schweiz, wofür gezielt sowohl internationale als auch nicht-künstlerische Positionen, in den Blick genommen werden.

Archive of the Ephemeral. Thinking, Practicing, Networking – a debate on the accessibility of performance art in Switzerland
1–3 November 2018
Kunstmuseum Bern

Die Frage der Zukunft von Performancekunst ist an die Zugänglichkeit von Dokumenten und Artefakten derselben, ihre Archivierung und Geschichtsschreibung sowie die aktive Praxis und Weiterentwicklung gebunden. Das Symposium das von PANCH, dem Performance Art Network Schweiz organisiert wird, fragt aus einem künstlerisch motivierten Standpunkt heraus nach dem Stand der Dinge in der Schweiz, wofür gezielt sowohl internationale als auch nicht-künstlerische Positionen, in den Blick genommen werden.

Wie lassen sich «wilde», unabhängige Archive, die häufig über einen langen Zeitraum akkumulierend gewachsen und an einzelne Personen gebunden sind, verstetigen? Wie können Künstler*innen sich und ihre Performancekunst in archivarische Kontexte einschreiben und was bedeutet dies auch für die Archive selbst? Welche Vernetzungsoptionen zu bestehenden (Performance-)Archive gibt es? Welche Formen des Zugangs sind für Künstler*innen innerhalb von institutionellen Archiven in Museen, Sammlungen und Archiven nötig, damit sowohl der ephemere (Ereignis-)Charakter lebendig gehalten wird als auch transformative Formen der Geschichtsschreibung möglich werden?

Das internationale Symposium lädt Künstler*innen, Theoretiker*innen und Vertreter*innen von Gedächtnis- und Kunstinstitutionen ein. Eher theoretische Inputs treten in Dialog mit einem Performanceprogramm, das zentrale Archivierungsfragen aus einem künstlerischen Blickwinkel in einer in situ Form artikuliert.

Es ist auch möglich, nur die Performances zu besuchen. Siehe Performanceprogramm.

Das Symposium wird organisiert von PANCH AG Performative Archive: Pascale Grau, Olivia Jaques, Tabea Lurk, Valerian Maly, Margarit von Büren, Julia Wolf.

 


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